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Chip im Kopf

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Michael Mehringer trainiert, einen Roboterarm nur mithilfe seiner Gedanken zu steuern. Seit einem Unfall ist er vom Hals abwärts querschnittsgelähmt. Die neue Technologie, die ihm etwas Selbstständigkeit zurückgeben könnte, heißt Brain-Computer-Interface (Hirn-Computer-Schnittstelle), kurz BCI. 256 hauchdünne Nadeln stecken in Michaels Bewegungszentrale im Gehirn am motorischen Kortex. Sie leiten jeden Gedanken an eine Bewegung in eine Schnittstelle, die drei Zentimeter weit aus seinem Hinterkopf herausragt. Per USB-Kabel werden die Hirndaten an einen Rechner gesendet. Zunächst soll Michael lernen, einen Cursor auf dem Bildschirm nur mit seinen Gedanken zu steuern. Später folgt die Steuerung eines Roboterarms. Michael Mehringer ist ein Pionier, er unterstützt die Forschung des Teams aus Neurowissenschaftlern, Neurochirurgen und Robotik-Spezialisten am TUM Klinikum in München. Und die Forschung entwickelt sich in schnellem Tempo. Beim Auslesen von Hirndaten ist längst nicht Schluss. Ein Freiburger Unternehmen hat sogar ein Brain-Computer-Interface entwickelt, das Daten nicht nur aus dem Hirn heraus-, sondern auch Informationen hineinleiten kann. Diese Methode eröffnet bei der Behandlung von Schlaganfällen völlig neue Wege. Sie unterstützt und beschleunigt den regenerativen Heilungsprozess deutlich. Läuten Brain-Computer-Interfaces eine neue Ära in der Medizin ein? Welche Behandlungsmöglichkeiten bieten sie für Schädigungen des Hirns und des Nervensystems? Wissenschaftsjournalistin Lena Ganschow will das herausfinden. Sie begleitet Michael Mehringer und das Münchner Forschungsteam ein halbes Jahr lang bei ihrem Projekt. Die neue Technik kann die Medizin verändern und vielen Menschen helfen. Aber welche Gefahren birgt es in Zukunft, wenn immer mehr Menschen ihr Gehirn mit Computern verbinden? Werden Menschen zum Beispiel ihre Leistungsfähigkeit mithilfe von BCI optimieren wollen? Lena Ganschow begibt sich auf Spurensuche.

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Michael Mehringer trainiert, einen Roboterarm nur mithilfe seiner Gedanken zu steuern. Seit einem Unfall ist er vom Hals abwärts querschnittsgelähmt. Die neue Technologie, die ihm etwas Selbstständigkeit zurückgeben könnte, heißt Brain-Computer-Interface (Hirn-Computer-Schnittstelle), kurz BCI. 256 hauchdünne Nadeln stecken in Michaels Bewegungszentrale im Gehirn am motorischen Kortex. Sie leiten jeden Gedanken an eine Bewegung in eine Schnittstelle, die drei Zentimeter weit aus seinem Hinterkopf herausragt. Per USB-Kabel werden die Hirndaten an einen Rechner gesendet. Zunächst soll Michael lernen, einen Cursor auf dem Bildschirm nur mit seinen Gedanken zu steuern. Später folgt die Steuerung eines Roboterarms. Michael Mehringer ist ein Pionier, er unterstützt die Forschung des Teams aus Neurowissenschaftlern, Neurochirurgen und Robotik-Spezialisten am TUM Klinikum in München.
Und die Forschung entwickelt sich in schnellem Tempo. Beim Auslesen von Hirndaten ist längst nicht Schluss. Ein Freiburger Unternehmen hat sogar ein Brain-Computer-Interface entwickelt, das Daten nicht nur aus dem Hirn heraus-, sondern auch Informationen hineinleiten kann. Diese Methode eröffnet bei der Behandlung von Schlaganfällen völlig neue Wege. Sie unterstützt und beschleunigt den regenerativen Heilungsprozess deutlich.
Läuten Brain-Computer-Interfaces eine neue Ära in der Medizin ein? Welche Behandlungsmöglichkeiten bieten sie für Schädigungen des Hirns und des Nervensystems? Wissenschaftsjournalistin Lena Ganschow will das herausfinden. Sie begleitet Michael Mehringer und das Münchner Forschungsteam ein halbes Jahr lang bei ihrem Projekt.
Die neue Technik kann die Medizin verändern und vielen Menschen helfen. Aber welche Gefahren birgt es in Zukunft, wenn immer mehr Menschen ihr Gehirn mit Computern verbinden? Werden Menschen zum Beispiel ihre Leistungsfähigkeit mithilfe von BCI optimieren wollen? Lena Ganschow begibt sich auf Spurensuche.

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