Erbe Österreich - S01E263
Spielfilm. Habsburgs Frauen hatten oft keine klingenden Titel, aber mitunter mehr Macht als ihre Männer. Friedrich von Thun begibt sich auf die Spuren der "heimlichen Herrscherinnen" dieser Dynastie. Diesmal geht es um die mächtigen Mütter, deren Instinkt zum Machterhalt bestens ausgeprägt war. Etwa Sophie Friederike von Bayern, die Mutter der beiden Kaiser Franz Joseph und Maximilian. Ersteren bugsierte sie elegant in jungen Jahren auf den Thron. Niemand kann sich heute vorstellen, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn es anders gekommen wäre. Maria Theresia von Portugal galt nach Elisabeths Tod als offizielle First Lady neben Kaiser Franz Joseph und machte von dieser Position reichlich Gebrauch. Eleonore Magdalene von Pfalz-Neuburg war zweifache Kaisermutter und stellvertretende Regentin für drei Kaiser. Maria Anna von Bayern, ehrgeizige Kaisermutter und Erhalterin der Habsburger-Linie im 16. Jahrhundert, erzog den späteren Kaiser Ferdinand II. ganz im Geist der Gegenreformation und war als religiöse Fanatikerin moralisch mitverantwortlich für den Dreißigjährigen Krieg. Elisabeth von Görz und Tirol, Habsburgs "Urmutter", war eine überaus geschickte Diplomatin in der Stunde null der Dynastie.
Viac informáciíEpizódy
Erbe Österreich - Séria 1Erbe Österreich - S01E274
Spielfilm. Die Wiener Innenstadt ist durchsetzt von Palais, die in Privatbesitz und daher für Besucher unzugänglich sind. Karl Hohenlohe besucht das Palais Equitable gegenüber des Stephansdoms. Es ist ein ehemals ein mondäner Firmensitz einer New Yorker Versicherungsgesellschaft und heute in privater Hand. außerdem stehen das Palais Bartolotti-Partenfeld und das Palais Blankenstein auf seinem Programm. Das Palais Bartolotti-Partenfeld beherbergte ab dem Mittelalter stets Apotheken, und das Palais Blankenstein im Kohlmarkt ist weltberühmt als Sitz der k. k. Hofzuckerbäckerei Demel.
Erbe Österreich - S01E271
Spielfilm. In der katholischen Kirche wurden die Ämter eines Kardinals, eines Bischofs und generell die hohe Geistlichkeit stets mit Angehörigen des Adels besetzt. Die Herrschaften lebten also nicht weniger prachtvoll, als es sich für Fürsten, Herzöge und Grafen geziemte. Entsprechender Aufwand wurde nicht nur um die Ausgestaltung von Kirchen betrieben, sondern auch um die Räumlichkeiten des höhergestellten Kirchenpersonals. Moderator Karl Hohenlohe besucht in dieser Folge des Dreiteilers über "Wiens verborgene Palais" das Erzbischöfliche Palais und das Curhaus am Stephansplatz sowie das Savoysche Damenstift in der Johannesgasse.
Erbe Österreich - S01E269
Spielfilm. Colloredo, Batthyány, Vrints, Cavriani und Cumberland – klingende Namen aus Österreichs Nachbarländern erinnern bis heute an die ursprünglichen Besitzer von Palais der Wiener Innenstadt. Es handelte sich allerdings jeweils schlicht nur um die Wiener Residenz der jeweiligen Familie. Die dreiteilige Reihe stellt sie vor. Teil eins zeigt das prachtvolle Innenleben dieser "bescheidenen" Zweit-, Dritt und Viertwohnsitze des europäischen Adels. Die Stadtpaläste waren nur Puzzlesteinchen in der Immobiliensammlung des Adels. Karl Hohenlohe besucht Palais, die man zwar vom Namen oder vom Vorübergehen kennt, deren Innenleben der Öffentlichkeit aber normalerweise nicht zugänglich sind.
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Spielfilm. Habsburgs Frauen hatten oft keine klingenden Titel, aber mitunter mehr Macht als ihre Männer. Friedrich von Thun begibt sich auf die Spuren der "heimlichen Herrscherinnen" dieser Dynastie. Diesmal geht es um die mächtigen Mütter, deren Instinkt zum Machterhalt bestens ausgeprägt war. Etwa Sophie Friederike von Bayern, die Mutter der beiden Kaiser Franz Joseph und Maximilian. Ersteren bugsierte sie elegant in jungen Jahren auf den Thron. Niemand kann sich heute vorstellen, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn es anders gekommen wäre. Maria Theresia von Portugal galt nach Elisabeths Tod als offizielle First Lady neben Kaiser Franz Joseph und machte von dieser Position reichlich Gebrauch. Eleonore Magdalene von Pfalz-Neuburg war zweifache Kaisermutter und stellvertretende Regentin für drei Kaiser. Maria Anna von Bayern, ehrgeizige Kaisermutter und Erhalterin der Habsburger-Linie im 16. Jahrhundert, erzog den späteren Kaiser Ferdinand II. ganz im Geist der Gegenreformation und war als religiöse Fanatikerin moralisch mitverantwortlich für den Dreißigjährigen Krieg. Elisabeth von Görz und Tirol, Habsburgs "Urmutter", war eine überaus geschickte Diplomatin in der Stunde null der Dynastie.