Erbe Österreich - S01E262
Spielfilm. Die Geschichte Habsburgs liest sich wie eine Geschichte der Männer. Friedrich von Thun arbeitet die Bedeutung von Habsburgs Frauen auf: Waren die Frauen die eigentlichen Strippenzieherinnen? Stand auch hier, wie es so schön heißt, hinter jedem erfolgreichen Mann eine noch erfolgreichere Frau? Viele Wendungen der Historie, im Guten wie im Schlechten, sind bei näherer Betrachtung nicht denkbar ohne die Frauen hinter dem Thron. Diese Folge befasst sich mit Zita von Bourbon-Parma, auf deren Konto nach Überzeugung vieler Historiker nicht nur so manche Einflüsterung, sondern auch die Sixtus-Affäre ging, die Habsburg letztlich unentrinnbar in die Niederlage des Ersten Weltkriegs stürzte. Auch Katharina Schratt zog dank ihrer vielen persönlichen Kontakte mit dem Kaiser kräftig die Fäden. Maria Theresia von Neapel-Sizilien ritt ihren Gatten Franz I. mit ihrer anti-napoleonischen Agenda in die Kriege gegen Napoleon hinein. Margarita Theresa von Spanien, bekannt als entzückendes Mädchen in Velazquez' berühmten Bildern, trieb ihren Mann Kaiser Leopold I. zu Juden-Vertreibungen an, weil sie meinte, damit ihre Kinderlosigkeit besiegen zu können. Und Margarete von Österreich hielt sich geschickt als Statthalterin der Niederlande, um ihrem Neffen den Weg zur Herrschaft zu ebnen: dem späteren Kaiser Karl V.
Více informacíEpizody
Erbe Österreich - Série 1
Erbe Österreich - S01E279
Erbe Österreich - S01E279
Spielfilm. In der zweiten Etappe der Reise durch historische Gärten in Österreich geht es unter anderem um den Schwarzenbergpark in Wien Neuwaldegg. Sein Begründer, Franz Moritz Graf von Lacy, war Feldherr unter Maria Theresia – von dem Salär ließ er diesen Park anlegen. In der Steiermark ließ sich Johann Ulrich von Eggenberg nicht nur ein spanisches Schloss erbauen, sondern auch eine riesige Gartenanlage. Eggenberg, der loyalste Verbündete des gegenreformatorischen Kaisers Ferdinand II., konvertierte aus Karrieregründen zurück zum Katholizismus und half Ferdinand beim Aufbau eines barocken Absolutismus. Der steirische Adel verachtete ihn für diesen Verrat, der Kaiser hingegen überhäufte ihn für seine Verlässlichkeit mit Geld und Macht. Der Film erzählt Österreichs Geschichte anhand der "grünen Spuren", die sie hinterlassen haben.
Erbe Österreich - S01E278
Erbe Österreich - S01E278
Spielfilm. Österreichs barocke Gärten sind bis heute das Sinnbild der einstigen Macht und Größe ihrer Besitzer. Der alternde Prinz Eugen (1663-1736) interessierte sich mehr für Pflanzen als Schlachten. An wichtigen Häfen, etwa Genua oder Venedig, hatte er Agenten platziert, die exotische Pflanzen beim Abladen für ihn zur Seite schafften. In Schloss Hof fand die Gartenliebe des Prinzen ihre ultimative Ausformung. Doch Prinz Eugen erlebte die Vollendung nicht mehr. Judith Doppler und Kurt Mayer haben sich auf die Spuren der Geschichten hinter Österreichs Gartenerbe gemacht. In Beauty-Shots, Reenactments und Interviews lassen sie eine Epoche wiederauferstehen, in der einige der beeindruckendsten Bauten und Anlagen Österreichs entstanden sind.
Erbe Österreich - S01E172
Erbe Österreich - S01E172
Spielfilm. "Wien ist anders": Diesen Slogan haben Befürworter und Kritiker der österreichischen Hauptstadt stets beide im Mund geführt - einmal ohne und einmal mit Ironie. Wien war tatsächlich anders: Wenn man sich die Aufnahmen aus den 1960er- und 1970er-Jahren ansieht, kann man kaum glauben, dass sie von derselben Stadt stammen, in der Wiener heute leben. Im zweiten Teil von "Wiener Plätze - Wien damals" setzt Regisseurin Patrice Fuchs ihre Erkundung durch das Wien der letzten Jahrzehnte fort und vergleicht ikonische Orte von heute mit ihrem Archiv-Erscheinungsbild damals. Selbst heute so beliebte und teure Gegenden wie die Mariahilferstraße und der Spittelberg waren lange triste und heruntergekommene Ecken, wo die Stadtpolitik vor Spekulanten und anderen Geschäftemachern kapituliert hatte.
Erbe Österreich - S01E171
Erbe Österreich - S01E171
Spielfilm. Es ist noch nicht so lange her, da war Wien eine recht graue und abweisende Stadt. Außer der inneren Stadt und ein paar begrünten Außenbezirken bot sich dem Auge wenig Erfreuliches. Das hat sich in den letzten Jahrzehnten radikal geändert. Selbst einstige No-Go-Zonen wie der Gasometer oder der Donaukanal sind heute städtisch belebte Areale, die die Leute zum Verweilen schätzen. Regisseurin Patrice Fuchs hat das ORF-Archiv nach älteren Aufnahmen von Wiener Ecken durchforstet und zeigt, wie stark sich die Stadt an diesen Punkten verändert hat. Kaum vorstellbar heute, wie der Verkehr vor dem U-Bahn-Bau funktioniert hat, als die Autos noch über die Kärntnerstraße und den Stephansplatz brausten.
O pořadu
Spielfilm. Die Geschichte Habsburgs liest sich wie eine Geschichte der Männer. Friedrich von Thun arbeitet die Bedeutung von Habsburgs Frauen auf: Waren die Frauen die eigentlichen Strippenzieherinnen? Stand auch hier, wie es so schön heißt, hinter jedem erfolgreichen Mann eine noch erfolgreichere Frau? Viele Wendungen der Historie, im Guten wie im Schlechten, sind bei näherer Betrachtung nicht denkbar ohne die Frauen hinter dem Thron. Diese Folge befasst sich mit Zita von Bourbon-Parma, auf deren Konto nach Überzeugung vieler Historiker nicht nur so manche Einflüsterung, sondern auch die Sixtus-Affäre ging, die Habsburg letztlich unentrinnbar in die Niederlage des Ersten Weltkriegs stürzte. Auch Katharina Schratt zog dank ihrer vielen persönlichen Kontakte mit dem Kaiser kräftig die Fäden. Maria Theresia von Neapel-Sizilien ritt ihren Gatten Franz I. mit ihrer anti-napoleonischen Agenda in die Kriege gegen Napoleon hinein. Margarita Theresa von Spanien, bekannt als entzückendes Mädchen in Velazquez' berühmten Bildern, trieb ihren Mann Kaiser Leopold I. zu Juden-Vertreibungen an, weil sie meinte, damit ihre Kinderlosigkeit besiegen zu können. Und Margarete von Österreich hielt sich geschickt als Statthalterin der Niederlande, um ihrem Neffen den Weg zur Herrschaft zu ebnen: dem späteren Kaiser Karl V.