Erbe Österreich - S01E44

Erbe Österreich - S01E44

3sat
45 minutes
Documentary

Spielfilm. Die Reihe "Wiener Wässer" stellt den Wienfluss, die Alte Donau und den Donaukanal vor. Im ersten Teil geht es um den Wienfluss und seine historische Bedeutung. Der Wienfluss ist mit einer Gesamtlänge von 34 Kilometern der größte Donauzubringer der Region und gilt als Hauptfluss des Wienerwaldes. Er durchquert die Stadt vom Westen ins Zentrum. Bei der Urania mündet er in den Donaukanal, den ehemaligen Hauptarm der Donau. In Mittelalter war es üblich, Siedlungen entlang der Donau nach dem dort mündenden Nebenfluss zu benennen. Beispiele sind Ybbs, Enns, Tulln oder Schwechat. Für den Wienfluss ist erstmals im Jahr 881 in den Salzburger Annalen eine Ortsbezeichnung überliefert, die nach "Wean" klingt - im Zusammenhang mit einer Schlacht bei "Weniam". Der althochdeutsche Name "Wenia", von dem sich der heutige Name "Wien" ableitet, geht auf die keltoromanische Bezeichnung "Vedunia" zurück, was so viel wie "Waldbach" bedeutet. Auf seinem Weg durch das heutige Stadtgebiet nimmt "die Wien", wie der Fluss auch genannt wird, noch zehn bedeutende Bäche aus dem Wienerwald auf - die heute alle überwölbt und daher vom Straßenniveau unmerkbar in die unterirdischen Sammelkanäle links und rechts der Wien münden. Einst galt der Wienfluss als industrieller Treibmotor der Stadt, aber auch als Erholungsgebiet der Sommerfrische und Badefreuden. Außerdem wurde der Wienfluss schon früh für vielfältige Zwecke als energetische und materielle Ressource genutzt. Periodenweise waren mehr als 15 bedeutende Mühlen angesiedelt, von denen einige bis ins 20. Jahrhundert hinein in Betrieb waren. Der Hunger der stets wachsenden Stadt verlangte nach immer mehr Brot, und das Getreide des fruchtbaren Umlands musste gemahlen werden. Die Wasserkraft aus dem Wienerwald machte dies erst nahe der Stadtfestung möglich. Im 19. Jahrhundert verstärkte sich die gewerbliche und industrielle Nutzung des Wienflusses, und das Wiental entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum der Produktion. An die Mühlenbetriebe waren oft auch Weingärten und Wirtshäuser angeschlossen. Um die Mühlen siedelten sich Holz verarbeitende Betriebe an, da das Holz der Mühlen häufig erneuert werden musste. Regulierungsmaßnahmen wurden schon 1713 und 1781 avisiert, doch kam es nur zur Aushebung eines tieferen Flussbettes durch Sträflinge und zur Uferbepflanzung mit Weiden und Akazien. Die Realisierung der Wienfluss-Regulierung erfolgte aber erst in den 1890er-Jahren, lange nach der 1875 fertiggestellten Donau-Regulierung. Der Wienfluss macht sich immer wieder durch seine Eigenschaft als Wildgewässer bemerkbar. Da das Gefälle des Flusses zu Beginn recht hoch ist, kann die Wassermenge bei starken Regenfällen innerhalb kurzer Zeit stark anschwellen - innerhalb von Stunden kann der Fluss das 2000-fache seines Niederwasserstandes führen. Die Folge sind verheerende Überschwemmungen. Damit stellte der Wienfluss eine große Gefahr für das ständig wachsende Siedlungsgebiet dar. Um diese Gefahr abzuwenden, besitzt er heute ein ausgeklügeltes Hochwasser-Warnsystem. Schon Kaiserin Elisabeth unternahm gern Wanderungen durch den Wienerwald. Am 23. April 1882 machte sie Rast bei der Quelle des Wienflusses, dessen Wasser ihr so gut schmeckte, dass sie es für die Zubereitung ihres Kaffees nach Schönbrunn bringen ließ. Seit damals heißt die majestätisch eingefasste Quelle "Kaiserbründl". Es heißt, wer aus dieser Quelle trinkt, wird mit innerer Schönheit beschenkt.

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Erbe Österreich - Season 1
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S1E44

Erbe Österreich - S01E44

, 3sat, 45 minutes

Erbe Österreich - S01E44

Spielfilm. Die Reihe "Wiener Wässer" stellt den Wienfluss, die Alte Donau und den Donaukanal vor. Im ersten Teil geht es um den Wienfluss und seine historische Bedeutung. Der Wienfluss ist mit einer Gesamtlänge von 34 Kilometern der größte Donauzubringer der Region und gilt als Hauptfluss des Wienerwaldes. Er durchquert die Stadt vom Westen ins Zentrum. Bei der Urania mündet er in den Donaukanal, den ehemaligen Hauptarm der Donau. In Mittelalter war es üblich, Siedlungen entlang der Donau nach dem dort mündenden Nebenfluss zu benennen. Beispiele sind Ybbs, Enns, Tulln oder Schwechat. Für den Wienfluss ist erstmals im Jahr 881 in den Salzburger Annalen eine Ortsbezeichnung überliefert, die nach "Wean" klingt - im Zusammenhang mit einer Schlacht bei "Weniam". Der althochdeutsche Name "Wenia", von dem sich der heutige Name "Wien" ableitet, geht auf die keltoromanische Bezeichnung "Vedunia" zurück, was so viel wie "Waldbach" bedeutet. Auf seinem Weg durch das heutige Stadtgebiet nimmt "die Wien", wie der Fluss auch genannt wird, noch zehn bedeutende Bäche aus dem Wienerwald auf - die heute alle überwölbt und daher vom Straßenniveau unmerkbar in die unterirdischen Sammelkanäle links und rechts der Wien münden. Einst galt der Wienfluss als industrieller Treibmotor der Stadt, aber auch als Erholungsgebiet der Sommerfrische und Badefreuden. Außerdem wurde der Wienfluss schon früh für vielfältige Zwecke als energetische und materielle Ressource genutzt. Periodenweise waren mehr als 15 bedeutende Mühlen angesiedelt, von denen einige bis ins 20. Jahrhundert hinein in Betrieb waren. Der Hunger der stets wachsenden Stadt verlangte nach immer mehr Brot, und das Getreide des fruchtbaren Umlands musste gemahlen werden. Die Wasserkraft aus dem Wienerwald machte dies erst nahe der Stadtfestung möglich. Im 19. Jahrhundert verstärkte sich die gewerbliche und industrielle Nutzung des Wienflusses, und das Wiental entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum der Produktion. An die Mühlenbetriebe waren oft auch Weingärten und Wirtshäuser angeschlossen. Um die Mühlen siedelten sich Holz verarbeitende Betriebe an, da das Holz der Mühlen häufig erneuert werden musste. Regulierungsmaßnahmen wurden schon 1713 und 1781 avisiert, doch kam es nur zur Aushebung eines tieferen Flussbettes durch Sträflinge und zur Uferbepflanzung mit Weiden und Akazien. Die Realisierung der Wienfluss-Regulierung erfolgte aber erst in den 1890er-Jahren, lange nach der 1875 fertiggestellten Donau-Regulierung. Der Wienfluss macht sich immer wieder durch seine Eigenschaft als Wildgewässer bemerkbar. Da das Gefälle des Flusses zu Beginn recht hoch ist, kann die Wassermenge bei starken Regenfällen innerhalb kurzer Zeit stark anschwellen - innerhalb von Stunden kann der Fluss das 2000-fache seines Niederwasserstandes führen. Die Folge sind verheerende Überschwemmungen. Damit stellte der Wienfluss eine große Gefahr für das ständig wachsende Siedlungsgebiet dar. Um diese Gefahr abzuwenden, besitzt er heute ein ausgeklügeltes Hochwasser-Warnsystem. Schon Kaiserin Elisabeth unternahm gern Wanderungen durch den Wienerwald. Am 23. April 1882 machte sie Rast bei der Quelle des Wienflusses, dessen Wasser ihr so gut schmeckte, dass sie es für die Zubereitung ihres Kaffees nach Schönbrunn bringen ließ. Seit damals heißt die majestätisch eingefasste Quelle "Kaiserbründl". Es heißt, wer aus dieser Quelle trinkt, wird mit innerer Schönheit beschenkt.

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Spielfilm. Die Reihe "Wiener Wässer" stellt den Wienfluss, die Alte Donau und den Donaukanal vor. Im ersten Teil geht es um den Wienfluss und seine historische Bedeutung. Der Wienfluss ist mit einer Gesamtlänge von 34 Kilometern der größte Donauzubringer der Region und gilt als Hauptfluss des Wienerwaldes. Er durchquert die Stadt vom Westen ins Zentrum. Bei der Urania mündet er in den Donaukanal, den ehemaligen Hauptarm der Donau. In Mittelalter war es üblich, Siedlungen entlang der Donau nach dem dort mündenden Nebenfluss zu benennen. Beispiele sind Ybbs, Enns, Tulln oder Schwechat. Für den Wienfluss ist erstmals im Jahr 881 in den Salzburger Annalen eine Ortsbezeichnung überliefert, die nach "Wean" klingt - im Zusammenhang mit einer Schlacht bei "Weniam". Der althochdeutsche Name "Wenia", von dem sich der heutige Name "Wien" ableitet, geht auf die keltoromanische Bezeichnung "Vedunia" zurück, was so viel wie "Waldbach" bedeutet. Auf seinem Weg durch das heutige Stadtgebiet nimmt "die Wien", wie der Fluss auch genannt wird, noch zehn bedeutende Bäche aus dem Wienerwald auf - die heute alle überwölbt und daher vom Straßenniveau unmerkbar in die unterirdischen Sammelkanäle links und rechts der Wien münden. Einst galt der Wienfluss als industrieller Treibmotor der Stadt, aber auch als Erholungsgebiet der Sommerfrische und Badefreuden. Außerdem wurde der Wienfluss schon früh für vielfältige Zwecke als energetische und materielle Ressource genutzt. Periodenweise waren mehr als 15 bedeutende Mühlen angesiedelt, von denen einige bis ins 20. Jahrhundert hinein in Betrieb waren. Der Hunger der stets wachsenden Stadt verlangte nach immer mehr Brot, und das Getreide des fruchtbaren Umlands musste gemahlen werden. Die Wasserkraft aus dem Wienerwald machte dies erst nahe der Stadtfestung möglich. Im 19. Jahrhundert verstärkte sich die gewerbliche und industrielle Nutzung des Wienflusses, und das Wiental entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum der Produktion. An die Mühlenbetriebe waren oft auch Weingärten und Wirtshäuser angeschlossen. Um die Mühlen siedelten sich Holz verarbeitende Betriebe an, da das Holz der Mühlen häufig erneuert werden musste. Regulierungsmaßnahmen wurden schon 1713 und 1781 avisiert, doch kam es nur zur Aushebung eines tieferen Flussbettes durch Sträflinge und zur Uferbepflanzung mit Weiden und Akazien. Die Realisierung der Wienfluss-Regulierung erfolgte aber erst in den 1890er-Jahren, lange nach der 1875 fertiggestellten Donau-Regulierung. Der Wienfluss macht sich immer wieder durch seine Eigenschaft als Wildgewässer bemerkbar. Da das Gefälle des Flusses zu Beginn recht hoch ist, kann die Wassermenge bei starken Regenfällen innerhalb kurzer Zeit stark anschwellen - innerhalb von Stunden kann der Fluss das 2000-fache seines Niederwasserstandes führen. Die Folge sind verheerende Überschwemmungen. Damit stellte der Wienfluss eine große Gefahr für das ständig wachsende Siedlungsgebiet dar. Um diese Gefahr abzuwenden, besitzt er heute ein ausgeklügeltes Hochwasser-Warnsystem. Schon Kaiserin Elisabeth unternahm gern Wanderungen durch den Wienerwald. Am 23. April 1882 machte sie Rast bei der Quelle des Wienflusses, dessen Wasser ihr so gut schmeckte, dass sie es für die Zubereitung ihres Kaffees nach Schönbrunn bringen ließ. Seit damals heißt die majestätisch eingefasste Quelle "Kaiserbründl". Es heißt, wer aus dieser Quelle trinkt, wird mit innerer Schönheit beschenkt.

Creators

Norman Vaughan, Günter Schilhan, Roswitha Vaughan, Judith Doppler, Gernot Stadler, Georg Riha, Wolfgang Winkler, Burkhard Stanzer, Gebhard Hölzl, Martin Vogg, Ronald P. Vaughan, Marie-Thérèse Thiery, Isabel Gebhart, Gigga Neunteufel, Dietmar Zahn, Martina Kathan, Christian Papke, Jonathan Vaughan, Bernhard Riener, Harald Nestl, Markus Hört, Patrice Fuchs, Ulrike Berger, Stefan Wolner, Patrick Pleisnitzer, Günter Kaindlstorfer, Stephanie Ninaus, Gerhard Jelinek, Anna Maria Sigmund, Birgit Mosser-Schuöcker, Susanne Pleisnitzer, Giorgio Palma, Markus Mörth, Theresia Hauenfels, Norman Vaughan, Roswitha Vaughan, Kurt Mayer, Judith Doppler, Fritz Aigner, Wolfgang Winkler, Burkhard Stanzer, Gebhard Hölzl, Martin Vogg, Ronald P. Vaughan, Marie-Thérèse Thiery, Isabel Gebhart, Gigga Neunteufel, Dietmar Zahn, Martina Kathan, Christian Papke, Jonathan Vaughan, Bernhard Riener, Harald Nestl, Patrice Fuchs, Ulrike Berger, Stefan Wolner, Günter Kaindlstorfer, Stephanie Ninaus

Cast

Julian Satorius , Armin Laussegger , Massimiliano Lacota , Gerd Koch , Udo Kaubek , Manfred Jautz , Florian Ivanic , Wolfgang Häusler , Karl Hopf , Roman Heschl , Günter Hawelka , Alfred Hauska , Karl Hauer , Brigitte Hammerl , Géza Hajós , Manuel Gratzl , Dieter Ludewig , Johann Löschl , Werner Rosenberger , Helga Roder , Marco Rapatz , Herwig Radnetter , Berndt Querfeld , Matthias Pöhlmann , Peter Pleyel , Max Palla , Stefan Novotny , Harald Neukam , Gerhard Murauer , Franz Meran , Cornelia Mensdorff-Pouilly , Edmund E. Mayr , Wolfgang Mastny , Johann Georg Gensbichler , Franz J. Gangelmayer , Andreas Augustin , Baris Alakus , Thomas Sima , Bianca Wächter , Sebastian Mock , Helena Paeschke , Leto Paeschke , Christine Kain , Werner Michael Schwarz , Andreas Nierhaus , Michaela Lindinger , Johannes Sachslehner , Christian Hlavac , Alix de la Poëze d'Harambure , Barbara Wolflingseder , Rudolf Bauer , Hedy Benvenuti , Kay Fröhlich , Peter Friese , Georg Fischmeister , Franz Fischmeister , Wolfgang Fasching , Gerhard Ederndorfer , Simone Dulies , Herr Dritan , Josef Brunbauer , Klaus Brenner , Mario Bottazzi , Helga Bock , Ronald Bocan , Wolfgang Binder , Eva Berger , Karl Von Habsburg-Lothringen , Rolf M. Urrisk-Obertynski , Christian Teissl , Angela Sixt , Gerald Schöpfer , Bianca Russ-Panhofer , Hellfried Rosegger , Bernhard Ramsauer , Paul Rachler , Manfred Pschaid , Christian Pock , Heide Pirkl-Rosegger , Eva-Maria Orosz , Martina Nußbaumer , Karin Neuwirth , Claudia Murauer-Böhm , Ludwig Varga , Memo Önal , Teresa Toth , Michaela Kronberger , Norbert Ellmauer , Gabriele Praschl-Bichler , Sigrid-Maria Größing , Hans Dichand , Hubert Horky , Maly Nagl , Niki Neunteufel , Ferdinand Zvonimir Habsburg-Lothringen , Friedensreich Hundertwasser , Robert Neumayr , Philippa Königsegg-Aulendorf , Markus Königsegg-Aulendorf , Eduard Winter , Herbert Weber , Stefan Wasserl , Karl Wagner , Hanni Vanicek , Otto Trautmann , Maximilian Suttner , Christoph Stadlhuber , Friedrich Stadler , Heinz Sichrovsky , Georg Semler , Christl Sedlar , Karl Schütz , Horst Schröttner , Klaus Albrecht Schröder , Olga Zehmann , Ludwig Adamovich , Wolfgang Köchert , Christoph Köchert , Regina Karner , Norbert Kainc , Josef Holzapfel , Erhard Grossnigg , Luzia Gamsjäger , Anna Femi-Mebarek , Susanne Eichtinger , Robert Eichert , Judith Duller-Mayrhofer , Franz Brödl , Hans W. Bousska , Christian Blazek , Urs Auzinger , Ulrike Scholda , Franz Robert Wagner , Sándor Békési , Karl Vocelka , Wickerl Adam , Elisabeth Gürtler , Anita Hohenberg , Franz Schuh , Henrietta Rauth , Ernst Molden , Andrea Radakovits , Margit Maurer , Angelika Lang , Desirée Vasco-Juhász , Johann Reischl , Monica Kurzel-Runtscheiner , Peter Marboe , Martin Buchgraber , Marcus Patka , Roman Danksagmüller , Martin Loew-Cadonna , Hannah Zeitlhofer , Georg Kugler , Johannes Hamminger , Nino Mandl , Christian Attersee , Fred Vavrousek , Michael Häupl , Christoph Wagner-Trenkwitz , Wolfgang Zehetner , Thomas Schäfer-Elmayer , Gery Keszler , Waltraut Haas , Karl Hohenlohe , Hugo Portisch , Helmut Berger , Lotte Tobisch , Werner Gruber , Johannes Silberschneider , Andrea Eckert , André Heller , Margarete Tiesel , Reinhard Nowak , Wolfram Berger , Miguel Herz-Kestranek , Chris Pichler , Stefan Fleming , Arik Brauer , Daniel Doujenis , Peter Simonischek , Wiener Sängerknaben , Karin Steger , Otto Beckmann , Peter Wolf , Josef Kirchberger , Michael Rast , Franz Buchrieser , Matthias Hofer , Franziska von Harsdorf , Christian Ortner , Wolfgang Dobrowsky , Helena Scheuba , Leopold Hawelka , Andreas Ortner , Maria Großbauer , Rudolf Nagiller , Katrin Unterreiner , Otto Habsburg , Hannes Leidinger , Stefan Karner , Monika Frenzel , Robert Reinagl , Maria Dorrek , Eleonore Bürcher , Josef Ellers , Alois Mock , Rainer Brinskelle , Karl Renner , Anneliese Figl , Friedrich von Thun , Lauren Michelle , Verena Moritz , Wolfgang Maderthaner , Maria Lohn